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Rundwanderweg "Grüner Punkt" in der Gemeinde Trossin Der Wanderweg "Grüner Punkt" führt durch die Orte Trossin, Roitzsch, Falkenberg und durch die herrliche Heidelandschaft der Gemeinde Trossin.
Man braucht ca. 4,5 Stunden um die 18 Kilometer Wegstrecke abzuwandern. Wir beginnen unsere Tour an der Dorfkirche in Trossin. Ihr hoher Kirchturm ist schon von Weitem zu sehen. Wir wandern die Dahlenberger Straße entlang bis zum Dorfteich. Links befindet sich die Öko-Mühle mit einem Backwarenshop und Ökoladen. Die Wassermühle kann auf Anfragen besichtigt werden. Wir kommen vorbei an das Braumeisterhaus und das Drescherhaus und biegen rechts in die Straße "Unter den Linden" ein.
Eine große Einfahrt, gesäumt von alten Platanen führt in den Erlebnisbienenhof. In der ehemaligen Gutsanlage befindet sich eine Imkereiausstellung sowie eine Pension. Für Besucher werden auch Vorträge über das alte Handwerk, die Imkerei, gehalten. Ein paar Schritte weiter, kurz vor dem Sportplatz, kommen wir an ein Straußengehege vorbei. Die großen Laufvögel werden hier zur Zucht gehalten. Wir verlassen nun den Ort Trossin in Richtung Roitzsch.
Der K-Weg führt uns durch Felder und dann durch ein größeres Mischwaldgebiet. Das Forsthaus Roitzsch lassen wir linker Hand liegen. Am Waldrand angekommen, sehen wir nun den 80 m hohen Funkturm von Roitzsch. Wir wandern auf den Ort zu. Gleich am Ortseingang befindet sich links ein Hügelgrab, im Volksmund die Ruhe genannt. Unser Weg führt die Torgauer Straße entlang bis zu einer Grünanlage, den Schafteich. Hier machen wir eine Pause am Trimm-Dich-Pfad. Natürlich befinden sich auf dieser Fläche Bänke, verschiedene Hinweistafeln sowie ein Brunnen an welchem man sich erfrischen kann. Ab hier hat unser Wanderweg die gleiche Wegführung wie der Torgische Weg.
Wir kommen an der Dorfgaststätte "Zur Quelle" vorbei bis zur Kirche mit einer großen, alten Linde. Das Kriegerdenkmal, kunstvoll aus Sandstein gehauen, ist einen Blick wert. Bevor wir den Ort verlassen, können wir noch ein leckeres Kugeleis im Backshop Knöfel genießen. Am Ortsausgang links finden wir noch einmal einen kleinen Rastplatz mit Hinweistafeln. Unser Weg führt nun in Richtung Pressel durch ein größeres Waldgebiet. Am Waldrand steht eine überdachte Wanderhütte, wo wir noch einen Blick zurück über die Felder nach Roitzsch werfen können.
Es geht durch Mischwald vorbei an Wanderhütten und Hinweistafeln bis zur Ortsverbindungsstraße Eilenburg - Falkenberg. Hier verlassen wir wieder den Torgischen Weg und biegen die Landstraße rechts ein in Richtung Falkenberg.
Gleich links am Eingang des Ortes befindet sich das Sächsische Forstamt. Unweit der Straßenkreuzung Richtung Kossa liegt eine Bäckerei mit Backwarenshop. Hier erhält man Kaffee und frischen Kuchen.
Unsere Wanderung führt weiter in Richtung Dahlenberg vorbei an einem Tennisplatz. Gegenüber am Ortsausgang befindet sich ein privates Dammwildgehege. Hier biegen wir von der Hauptstraße rechts ab. Linker Hand sehen wir den Fuchsberg, ein Trockenbiotop. Unser Weg führt nun durch das Wetscherloh, ein Naturschutzgebiet mit vielen kleinen Teichen, Wiesenflächen, Felder und kleineren Wäldchen. Als erstes passieren wir den Brandteich, der vor kurzem erst vom Naturschutzbund saniert wurde. Der Biber, der Eisvogel und andere seltene Tierarten haben hier ihr Revier. Unsere Wegstrecke führt vorbei an den "Neuen Teich", der ebenfalls dem Naturschutzbund gehört.
Am Waldausgang sehen wir jetzt schon wieder den Kirchturm von Trossin. Wir kommen entlang der Kirchgasse in den Ort hinein. Bevor wir unsere Rundwanderung beenden. werfen wir noch einmal einen Blick in die Kirche. Die kunstvoll gestalteten Glasfenster und die Innenausstattung der Kirche sind sehenswert. Auf dem Friedhof finden wir gleich am Eingang einen Brunnen, der vom Wasser des Dorfteiches gespeist wird. Die Lutherlinde steht gleich dahinter, ebenso die alten quaderförmigen Grabsteine der Familie Küstner, ehemalige Rittergutsbesitzer. Otto Küstner wurde als Medizinalrat Prof. Dr. Otto Küstner bekannt.
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