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Eine Wanderung durch Gräniqk und Labaun

Unsere Wanderroutenempfehlung führt Sie heute in die Dommitzscher und Trossiner Gemarkung im östlichen Teil der Dübener Heide. Nach einem kleinen Einkaufsbummel oder einem gemütlichen Mittagsmahl in der knapp 7.500 Einwohner zählenden Kleinstadt Dommitzsch an der Elbe zieht es Sie sicherlich hinaus in die Natur, um noch etwas Ruhe und gute Luft zu tanken. Dann ist der "blaue Punkt"-Wanderweg genau das richtige, denn er führt Sie zu den schönsten Plätzen in der Umgebung.

Ausgangspunkt ist der Dommitzscher Marktplatz mit dem Rathaus, dem Gänsebrunnen und der Marienkirche. Um richtig in Schwung zu kommen, geht es zunächst bergab, die Pretzscher Straße entlang bis zur Brücke über den Grenzbach. Dort geht es nach links in die Dübener Straße, vorbei am ehemaligen Tonwerk bis zur Tonwarenfabrik.

Danach führt Sie der Mahlitzscher Weg zum Ortsteil Mahlitzsch, weiter zum Weinberg bis hin zum endlich Schatten spendenden Stadtwald "Labaun". Dem blauen Punkt über die sandigen Hügel der Eiszeit folgend, gelangen Sie schließlich zum Forsthaus, wo eine Schutzhütte zur ersten Rast einlädt. Dann geht es weiter durch die herrlich duftenden Laub- und Nadelbaumbestände bis Sie die Wiesen und Felder um die Gemeinde Trossin erreichen.

Wendepunkt ist der Mühlteich mit seiner alten Wassermühle, in der noch bis in dieses Jahrhundert hinein das Korn der Bauern zu Mehl gemahlen wurde. Zurückzu geht es den Grenzbach abwärts durch das Waldstück "Gränigk". Mit ein bisschen Glück kann man dort den Biber schwimmen sehen, auf alle Fälle sind jedoch die Biberburgen und Baumstümpfe beredtes Zeugnis der emsigen Tätigkeit dieser geschützten Tierart in unserer Gegend.

Ein paar Schritte weiter ist man schon am Lindemühlenteich - dem Freibad der Stadt Dommitzsch.
Von der Schutzhütte aus hat man einen herrlichen Blick über das idyllische Waldbad, den man ruhig mal ein paar Minuten genießen sollte. Wer schon Hunger bekommen hat oder sich eine Abkühlung im feuchten Nass gönnen will, kann an dieser Stelle einen Abstecher ins Bad mit Imbissgaststätte machen.

Ansonsten geht es rechts am See und dem internationalen Campingplatz "Lindemühlenberg" vorbei zum Endspurt über die Felder zu Füßen von Dommitzsch.

Von hier hat man einen schönen Blick auf das Profil der Stadt und die nähere Umgebung. Schließlich betritt man nach etwa elf Kilometern Wanderung wieder die Stadt Dommitzsch und hat in der Gaststätte "Stadt Potsdam" nocheinmal die Gelegenheit, eine ausgiebige und preiswerte Mahlzeit zu genießen. Die letzten Meter geht es dann in der Leipziger Straße an den Schaufenstern der Geschäfte entlang bis schließlich wieder der Marktplatz erreicht ist.

 
 
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