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Naturlehrpfad Dahlenberg - gekennzeichnet durch einen grünen Querbalken
Der Naturlehrpfad Dahlenberg wurde 1994 von der Gemeinde Trossin angelegt und seitdem systematisch erweitert und ergänzt.
Er erstreckt sich als Rundwanderweg über eine Länge von ca. 6 km um den Dorfteich und den Stausee Dahlenberg. Dies ist eine schöne, interessante und lehrreiche Wanderung von ca. 1,5 Stunden. Wir beginnen unsere Tour an der Badestelle des Naturbades. Unser Auto können wir auf den Parkplatz abstellen. 2 Stunden Parkzeit kosten 1,00 €.
Am Badestrand beginnt eine Erlebnisstrecke, die sich bis Hachemühle hinzieht. Kinder und auch Erwachsene können ein Waldtelefon, ein Zylophon und den Spielplatz erkunden. Außerdem sind die heimischen Bäume und Sträucher wie die Sandbirke, die Kiefer, die Schwarzerle, die Brombeere, der Ginster und die Europäische Lärche ausgeschildert. Am nächsten Rastplatz mit überdachter Wanderhütte weist eine Tafel auf den im Stausee ansässigen Biber hin. An einer Baumscheibe kann man durch Zählen das Alter einer Eiche bestimmen. Die Bedeutung der Jahresringe wird auch ausführlich erläutert.
An der Bungalowsiedlung endet die Erlebnisstrecke und der Weg führt an idyllisch im Wald gelegenen Wochenendgrundstücken vorbei bis direkt zum Waldhotel "Zur Hachemühle". Hier kann man seinen Durst und auch Hunger im Biergarten unter einer großen Kastanie stillen. Das ständige Rauschen eines Wasserfalls mit Wasserrad wirkt beruhigend auf den Wanderer. Nach der Stärkung geht es weiter am Einlauf des Stausee vorbei Richtung Damm. Auf dieser Wegstrecke kommen wir auch an Informationstafeln zur heimischen Fauna und Flora, 2 überdachte Wanderhütten und etliche Naturbänke vorbei. Am Damm ist die Tierwelt in einem Steinhaufen zu erkunden und im Heidegarten sind heidetypische Pflanzen wie das Heidekraut, die Heidelbeere, Schafgarbe u. anderes zu sehen. Unser Weg führt nun durch ein Waldstück vorbei an einer Heckenanpflanzung , wo die verschiedensten Heckenpflanzen wie Sanddorn, Schlehe und viele andere stehen. An einer Benjeshecke ist das Leben im Reisighaufen erläutert. Naturbänke laden zum Verweilen ein. Unter einer großen Hainbuche finden wir eine Ausstellung der verschiedenen Nistkästen. Wir wandern nun Richtung Dahlenberg.
Den Weg an der Nordseite des Dorfteiches zieren noch viele alte Stieleichen. Auch hier stehen Naturbänke und Informationstafeln. Dieser Abschnitt wird gern von den Anglern genutzt.
Man hat einen herrlichen Blick über den Dorfteich auf das Dorf Dahlenberg und die Dorfkirche. Am Anglerheim geht es rechts in den Ort hinein. Gleich links befindet sich die Dorfmühle Dahlenberg, eine ehemalige Wassermühle.
Jeden 1. Sonntag oder auf telefonische Anfrage bei Herrn Prätzel 0171 318 76 87 kann sie besichtigt werden. Die Mühle wurde als Schrot- und Schneidemühle genutzt. Die alten Maschinen sind noch funktionsfähig. Außerdem lädt die Mühlenstube, eine Heimatstube und eine kleine Galerie zum Verweilen ein. Gegenüber der Dorfmühle steht auf einem Sockel ein lebensgroßer Bronzebiber.
Unsere Wanderung führt weiter vorbei an den Nachbarbierbrunnen.
Anlässlich der alten Tradition, des "Nachbarbier Gebens", fertigte der Künstler Bruno Kubas für Dahlenberg diesen Brunnen . Auf ihm ist der alte Brauch auf lustige Weise dargestellt. Wenn man genau hinsieht erkennt man den Künstler unter den Personen. Der Platz ist mit Bänken und Blumenschalen gestaltet.
Unser Weg führt entlang der Hauptstraße durch den Ort Dahlenberg vorbei an dem Dorfanger, einer größeren Grünfläche mit Friedenseiche, Orientierungstafeltafel , einem Insektenhotel und Bänken. Rechts liegt die Gaststätte Tauer. Hier kann man sich nach der Wanderung stärken.
Unser nächstes Ziel ist der Platz am Hirtenborn.
Diese Grünanlage mit kleinem Teich ist ebenfalls mit Keramikfiguren von Bruno Kubas gestaltet. Ein lebensgroßer Hirte mit 13 Schafen steht hinter einem Eichentrog, in welchem ständig Wasser aus einem Brunnen fließt. Ein Biber, eine Entengruppe und ein Fuchs fügen sich in das Bild ein. Eine Augenweide ist eine private Hangbepflanzung gegenüber diesem Platz. Vorbei an dem Parkscheinautomaten und einer überdachten Wanderhütte kommen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz am Stausee.
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